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Warum Excel im Wholesale tödlich ist (und TMF der Ausweg)

2. März 2026

Die Open Access Studie 2025 zeigt es schwarz auf weiß: Der Glasfaserausbau in Deutschland kommt voran, aber die operativen Prozesse hinken Jahre hinterher. Wer im Jahr 2026 noch versucht, Wholesale-Partnerschaften mit Excel-Listen und manuellen Patches zu steuern, verliert den Anschluss.

Ein Blick auf die deutsche Telekommunikations-Landkarte offenbart ein Dilemma: Wir haben einen Flickenteppich. Über 200 regionale Netzbetreiber und Stadtwerke haben wertvolle Infrastruktur geschaffen. Das ist politisch gewollt, doch operativ entwickelt es sich zum Albtraum.

Der Status QuoJeder bilaterale Vertrag ist ein IT-Projekt

Das Ziel ist klar: Netze öffnen, Auslastung steigern, nationale Vermarkter auf die Leitung holen. Doch die Realität in den IT-Abteilungen vieler Carrier sieht anders aus.

Wenn ein Reseller (Wholebuy) anbinden will, trifft er auf eine Kakophonie aus Schnittstellen: S/PRI in verschiedenen Versionen, veraltete WITA-Standards oder proprietäre Eigenbauten. Die Folge:

  • Daten müssen manuell bereinigt werden.
  • Aufträge bleiben im Clearing hängen.
  • Die „Time-to-Market“ für neue Partnerschaften dauert Monate.

Wie die Open Access Studie 2025 bestätigt, ist die mangelnde Standardisierung aktuell die größte Bremse im Markt. Die Margen im Open Access sind zu gering, um sich ineffiziente, manuelle Eingriffe leisten zu können.

Die TheseSkalierung funktioniert nur über Standards

Wir bei conology sehen täglich, dass Skalierung nicht am Willen scheitert, sondern an der Architektur.

Wer S/PRI, WITA und WBCI nicht automatisiert, wird zum Flaschenhals seines eigenen Wachstums. Ein Wholesale-Geschäft lässt sich nicht „nebenbei“ mit den bestehenden BSS/OSS-Monolithen abwickeln. Es braucht eine dedizierte Logik, die Komplexität absorbiert, statt sie durchzureichen.

Die LösungWeg von „Bastellösungen“,
hin zu „Architecture as a Service“

Die Antwort auf die Fragmentierung liegt in globalen Industriestandards: TMF Open APIs (TM Forum).

Anstatt für jeden Partner eine neue Schnittstelle „hart zu verdrahten“, müssen Netzbetreiber ihre IT auf eine modulare Architektur umstellen. TMF-Standards fungieren dabei als universelle Sprache. Sie ermöglichen es, neue Marktteilnehmer per Konfiguration anzubinden – Plug & Play statt jahrelangem Integrationsprojekt.

Das bedeutet konkret:

  1. Entkopplung: Ihre Kernsysteme bleiben sauber, die Komplexität wird in der Integrationsschicht gelöst.
  2. Unabhängigkeit: Sie vermeiden den „Vendor Lock-in“ proprietärer Software-Anbieter.
  3. Investitionsschutz: Was heute TMF-konform gebaut wird, ist auch morgen noch kompatibel.

Diskutieren Sie Ihre Architektur mit uns

Komplexität zu ordnen, ist unsere DNA.

Auf den Fiberdays 26 zeigen wir, wie Sie Ihre IT-Landschaft von der „Excel-Hölle“ zu einer skalierbaren Plattform transformieren.
Lassen Sie uns in Halle 3.3, Stand E45 nicht über bunte Visionen sprechen, sondern über konkrete Architektur-Blaupausen für Ihr Netz.

Mehr von uns:

Drei Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit GLASFASER RUHR

Wir blicken dankbar auf die letzten drei Jahre zurück – und gleichzeitig voller Vorfreude nach vorn.

Open Access Studie 2025 | Der Weg zur effizienten Glasfaserinfrastruktur in Deutschland – conologys Perspektive

Die Open Access (OA) Studie 2025 beschäftigt sich mit einem zentralen Thema im Telekommunikationssektor: dem diskriminierungsfreien Zugang zu bestehender Glasfaserinfrastruktur.
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